
sønderborg slot
Das Schloss wurde im 13. Jh. gegründet und wurde eine der mächtigsten Burgen des Reichs.
Von 1523-49 saß Christian II. hier als Gefangener. Von 1549-71 bauten Christian III. und Königin Dorothea das Schloss zu einer vierflügeligen Renaissanceanlage um. Später war das Schloss Wohnanlage für die Sonderburger Herzöge. Wegen des fortschreitenden Verfalls wurde das Schloss zwischen 1718 und 1726 im Barockstil vereinfacht. Im 19. Jh. diente das Schloss sowohl als dänische wie auch deutsche Kaserne; 1921 kaufte es der Staat auf und ließ es von 1964-73 von Grund auf restaurieren.

Die Schlosskirche ist eine der am besten erhaltenen Renaissancefürsten-Kapellen in Europa mit dem Original Taufstein, dem Altarbild und der Orgel.
Die meisten Räume des Schlosses, u.a. der Rittersaal und seine Vorgemächer, stellen an sich schon ein Erlebnis dar.
Das Museum stellt die Geschichte des deutsch-dänischen Grenzlands dar, u.a. nationale Identität und nationale Symbole, das Zusammentreffen der Kulturen und das kulturelle Erbe, Brauchtum und Volkskunde.

Hier werden umfangreiche Aussstellungen zur Geschichte Sønderjyllands/Nordschleswigs gezeigt, u.a. zur Person Christians II., die schleswig-holsteinischen Herzöge, die schleswigschen Kriege 1848-50 und 1864, der 1. Weltkrieg, die Volksabstimmung(en) und die Wiedervereinigung 1920, die Geschichte des Schlosses und der Stadt (Sonderburg), "Der Kampf um das Altertum" und die Cumberlandsche Sammlung. |