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10-beinige Krebstiere
(Decapoda)
Die äußere Hülle eines Krebses besteht aus Chitin und ist imprägniert mit Kalk oder Phosphat. Während der Wachstumsperiode muss die Hülle gewechselt werden und das geschieht einige Male im Leben eines Krebses. Diese Schale ist in drei Körperabschnitte aufgeteilt, dem Kopfbereich (Cephalon), dem Rumpf (Thorax) und dem Hinterleib (Abdomen oder Pleon). Die drei vordersten der insgesamt fünf Beinpaare sind Mundwerkzeuge und haben unterschiedlich große Scheren, wobei die vordersten die grössten sind. Krebstiere führen insbesondere ein Leben als Raubtier.

Die Nordsee von heute beherbergt grössere und kräftigere Krebs- und Hummerarten als die inneren Gewässer Dänemarks. Das liegt unter anderem an dem höheren Salzgehalt der Nordsee. Die Krebstiere aus dem Grammer Ton geben uns Aufschluss über die klimatischen Verhältnisse in der Nordsee des späten Miozen. Eine Art der heute ausgestorbenen Familie Tasadia kann als kümmerliche Form aus dem Grammer Ton bezeichnet werden. Funde dieser Arten von anderen Stellen wiesen wesentlich grössere Exemplare auf. Das ist mit grosser Wahrscheinlichkeit auf den starken Einfluss von Süsswasser zurückzuführen, dass über die Flüssen des im Osten gelegenen Festlandes einfloss. Diese Umstände sorgten im späten Miozen dieselben Bedingungen, wie im heutigen Kattegatt. Die 10-beinigen Krebstiere existieren seit mehr als 200 Mio. Jahren, vom Trias bis zur Jetztzeit.



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